Das Taschenmesser – scharf und immer zur Hand

Es mag sein, dass das Messer als täglicher Begleiter etwas aus der Mode gekommen ist. Trotzdem gibt es auch heutzutage noch viele Menschen, die ihr Messer stets bei sich tragen. Nicht als Waffe, sondern als Werkzeug.

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Ein Taschenmesser ist schön scharf und immer zur Hand. Es lässt sich bequem in der Hosen- oder Jackentasche verstauen und ist für vielerlei Aufgaben einsetzbar. Man kann damit Verpackungen öffnen, Brot, Wurst und Käse schneiden, Flaschen öffnen, Klebestreifen zurecht schneiden, und, und, und … Die Liste der möglichen Einsatzgebiete ließe sich beliebig fortführen. Ist das Messer stabil genug, lässt sich sogar eine Konservendose problemlos damit öffnen.

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Um das Messer möglichst universell einsetzen zu können, sollte man auf eine geeignete Klingenform achten. Eine Dolchform, bei der die Spitze etwa in der Mitte der Klinge liegt, ist für Schneidarbeiten ungeeignet, denn der Schnitt wird in der Regel mit dem vorderen gebogenen Klingenteil ausgeführt. Liegt die Klingenspitze zu tief, kann man nur relativ kurze Schnitte ausführen, da die Länge der Rundung sich verkürzt sich verkürzt.

Aus diesem Grund ist beispielsweise Jagdmessern, die zum Häuten verwendet werden (sogenannte Skinner), die Spitze weit über den Klingenrücken nach oben gezogen, da sich die Rundung dadurch verlängert und entsprechend lange Schnitte damit möglich sind.

Diese extrem aufs Schneiden spezialisierte Klingenform eignet sich allerdings wirklich nur zum Schneiden und ist zum Stechen oder Bohren völlig ungeeignet.
Das perfekte Messer für unterwegs zeichnet sich also durch eine Alroundklinge aus, mit der man ordentlich schneiden, aber auch bohren und stechen kann.

Dies bietet die sogenannte Droppoint- oder Utility-Klinge, die sich durch eine Spitze auszeichnet, die etwa auf Höhe des Klingenrückens oder leicht darunter befindet.

Was beim Messerkauf auch beachtet werden sollte ist natürlich das Waffengesetz. So ist in Deutschland die zulässige Klingenlänge auf 12cm begrenzt und es dürfen keine sogenannte „Einhandmesser“ mitgeführt werden. Einhandmesser zeichnen sich durch eine Öffnungshilfe an der Klinge aus, meistens in Form eines kleinen Stiftes kurz vor dem Griff, wodurch das Messer bequem mit nur einer Hand geöffnet werden kann. In Deutschland sind derzeit nur Taschenmesser zugelassen, die sich nur mit beiden Händen öffnen lassen. Feststehende Messer deren Klinge nicht länger als 12cm ist, sind hingegen erlaubt. Das ist eigentlich nicht wirklich nachvollziehbar, aber so steht es geschrieben.

Schade, dass es diese Einschränkung gibt, denn Einhandmesser sind wirklich sehr praktisch! Wer darauf angewiesen ist, sein Messer mit nur einer Hand einsatzbereit zu machen, zum Beispiel weil er häufig auf einer Leiter steht und sich festhalten muss, ist also gezwungen auf ein feststehendes Messer auszuweichen, falls er nicht mit dem Gesetz in Konflikt geraten möchte.

Im Internet gibt es eine reiche Auswahl an Messer-Shops, die bezüglich der angebotenen Modelle kaum Wünsche offenlassen. Man ist aber auch nicht schlecht beraten, in ein Ladengeschäft zu gehen, wo man die Messer vor dem Kauf einmal in die Hand nehmen kann.

Hat man das richtige Messer gefunden, kann es bei guter Behandlung ein täglicher Begleiter fürs Leben sein.